Kapitel 01, Mittwoch Ratinger

Ich erreiche die „Ratinger“ absichtlich über die zu meinem Treffpunkt entgegen gelegene Seite. So kann ich mich auf dem Weg zu meiner Verabredung erst mal etwas visuell am Angebot berauschen.

Chris ist schon da. Er unterhält sich mit einem zu kurz gebliebenen, zu jungen, zu blonden Ding. Ich begrüße ihn. Er stellt sie mir vor. Ich sage kurz „Hallo“ zu ihr und drücke Chris einen Gin Tonic in die Hand, den ich eben noch im Laden, vor dem wir nun stehen, geholt habe und sage: „Zum Wohl“

Chris` Telefon klingelt. Er geht sofort ran, während Blondie mitten im Satz ist. Er begrüßt irgendeine Pia, gibt unseren Standort durch, sagt: „Ich freue mich auf euch“ und legt auf. Das blonde Ding verabschiedet sich kurz daraufhin etwas verwirrt und sichtlich enttäuscht. Ich sage „Tschüss“ ohne sie anzusehen, während ich die nähere Umgebung weiterhin scanne.

„Hi ich bin Pia und das ist Steph“ „Von Stephanie?“ frage ich, versucht begeistert und interessiert zu klingen. Wer fragt, führt das Gespräch und sofort fängt sie an, wie ein Wasserfall zu reden und erklärt mir, dass sie eigentlich Stephanie heißt, die Abkürzung Steffi aber „totaaal dooof“ findet.

Ich scanne die beiden, die Chris hier an den Start gebracht hat, beiläufig während Steph ohne Punkt und Komma von sich erzählt. Wie beste Freundinnen das fast immer machen, haben die beiden das gleiche Outfit gewählt, lediglich in Farbe, Schuhe, Haarlänge und Accessoires unterscheiden sie sich. Beide treiben offensichtlich Sport, haben Erfolg im Job oder `nen reichen Papi und sind sehr gepflegt, wenn auch keine 7. Ihr Bild, wie sie da so in der Bahn neben mir stand schießt mir plötzlich durch den Kopf. Ob sie es wohl von ihrer Verabredung heute noch besorgt bekommt oder vielleicht sogar gerade jetzt, in diesem Moment..!?  Ein kurzes Grinsen zischt über mein Gesicht.

„Los trinkt aus, wir ziehen weiter.“

Ein Dutzend Dosen Red Bull verdünnt von 5 Flaschen Prosecco später sind wir schließlich in einer Karaoke Bar in der Altstadt gelandet. Ich bestelle für uns vier eine Runde Gin Tonic und sage der Kellnerin, als sie die Getränke bringt, ich würde gerne The Power of Love von Huey Lewis &The News singen. Sie fragt nach meinem Namen und verschwindet dankegrinsend mit meinem 50er.

10 Minuten später wird mein Name aufgerufen. Ich nehme Steph`s Hand, gehe mit ihr auf die Bühne und wir versuchen, schon ziemlich besoffen und total aufgedreht, die Zeilen vom Bildschirm abzusingen. Wir haben Spaß, das aus circa zehn Leuten bestehende Publikum ebenfalls und ich spüre, Stephanie will heute noch unbedingt von mir gefickt werden.

Zurück am Tisch, schlägt Chris vor, zu verschwinden. Es ist halb 2 und die Stadt leert sich ab nun rasend. Taxistand. Chris` Bude.

Die Mädchen sind sichtlich überwältigt. 120 m2 minimalistisch eingerichtetes, teures Design.

Chris schaltet den riesigen Flat ein und verschwindet ohne sich zu verabschieden mit Pia in ein anderes Zimmer. Deluxe Music HD in Dolby Digital läuft über das Teufel 7.1 Surround System in einer, den Nachbarn garantiert schlafraubenden Lautstärke. Steph und ich bleiben auf der Couch zurück und kaum haben die beiden anderen das Zimmer verlassen, kommt sie auch schon rangerobbt und will mich küssen.

Ich widersetze mich ihrem Versuch, halte kurz inne, während ich ihr tief in die Augen schaue und dirigiere ihren Kopf sanft zu meinem Schritt. Sofort öffnet sie mir die Hose, zieht sie auf Halbmast und lutscht meinen halbharten Schwanz.

Ich fordere sie auf, sich komplett auszuziehen. Etwas zaghaft, aber sichtlich angeregt von meiner direkten Art, folgt sie dreckig-grinsend meiner Aufforderung. Angezogen ist mein Wunsch, sie nackt zu sehen, deutlich größer als sie zu ficken. Mal sehen ob sich das gleich noch ändert.

Sie stellt sich vor mich hin und entkleidet sich total schamlos und ohne irgendwelche Tanzbewegungen, während sie mir permanent und weiterhin dreckig-grinsend in die Augen schaut. Ich mustere sie langsam und offensichtlich. Sie hat einen schlanken, nahtlos gebräunten, sportlichen Körper. Schöne runde B-Cups und ist totalrasiert. Sie steht drauf nackt zu sein und dabei gesehen zu werden. Die Geilheit steht ihr ins Gesicht geschrieben und meine Passivität macht Sie offensichtlich rasend.

Sie kniet sich vor mich hin, nimmt meinen Schwanz in die Hand, spuckt darauf und wichst und bläst ihn. Im TV läuft ein Super Disco-Funk Track. Ich kann die Musik hören, fühlen und das vom Regisseur maßgeschneidertes Video dazu über ihren, sich langsam heben- und wieder senkenden Kopf hinweg sehen. Die Mischung aus Alkohol und Koffein in meinem Blut ist ausreichend hoch, um mich total fallen zu lassen. Steph bläst gut, wie im Pornofilm aber langsamer, gefühlvoller.

Ich bin nun vollkommen entspannt, mein Kopf ist total leer. Kein Gedanke mehr darin, nur noch Töne und Farben. Ich fühle mich gut und bin mir meiner so vollkommen bewusst dass mich ein kurzer Schauer von Gänsehaut überkommt. Steph legt sich richtig ins Zeug und fährt das volle BJ-Programm. Der sich irgendwann anbahnende Orgasmus leitet den Landeanflug ein und ich komme in ihrem Mund. Sie schluckt alles brav runter und so mache ich mir keine Flecken auf meine Klamotten.

Mit halb herunter gelassener, von einer Hand gehaltener Hose watschle ich ins Badezimmer und wasche mich. Als ich angekleidet zurück ins Wohnzimmer komme, liegt Steph immer noch nackt, mit weit gespreizten Beinen wartend auf der Couch und befummelt sich selbst. In ihrem Blick erkenne ich etwas forderndes, fast flehendes.

Ich gehe langsam auf sie zu, beuge mich über sie, küsse sie zärtlich und lange auf die Stirn und sage „Tschüss“ während ich aus der Drehung weg von ihr, die Nummer der Taxi-Zentrale auf meinem iPhone wählend, die Tür zum Flur in Richtung Ausgang ansteuere.

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